Marc Zumstein

Freiheit in der Kunst

Menschen streben nach persönlicher Freiheit. Marc Zumstein aus Basel hat diese in der Töpferei gefunden. “In der Keramik gibt es noch viel gestalterischen Freiraum: Ich kann wirklich machen, was ich will” sagt er, “es gibt kein Konzept in meiner Arbeit”.

Diese Freiheit, die Marc sich nimmt, macht aus seinen Keramiken etwas aussergewöhnliches, etwas das in unserer Welt mit standardisierten Produkten von schwedischen Möbelhäusern und Produkten vom Fliessband, heraussticht. So folgt die Töpferkunst von Marc keinen üblichen Schemen und Mustern.

Er ist durch und durch ein Künstler, der sich die Freiheit nimmt bei seinen Tonwaren seine Gedanken, Vorstellungen und Ideen umzusetzen. Dadurch strahlen seine Töpferwaren Authentizität aus. Darauf angesprochen meint er: “Ich gehe davon aus, dass meine Arbeit einen Funken Wahrhaftigkeit hat, die wirksam ist”.

Die Kunstwerke sind schweizweit und international gefragt und seine Arbeiten sind bei privaten Kunstliebhabern, Museen und Galerien vorzufinden.

Werdegang

Marc liess sich von 1973 bis 1976 in Luzern (Schweiz) zum Töpfer ausbilden. Weil er immer an Neuem interessiert war, besuchte er 1976 die erste offen geführte Klasse für Bildhauerei an der Kunstgewerbeschule Luzern. Gleichzeitig setze er sich intensiv mit fotografischen Arbeiten auseinander.

1979-81 zog es ihn nach Rom. Die italienische Lebensart und Atmosphäre zog ihn mehr denn je zur Töpferei. Im Anschluss verstärkte eine ausgedehnte Reise durch Tunesien, Algerien und Marokko seine mediterranen Eindrücke.

Zurück in der Schweiz war er unter anderem für die “Rabiusla” und “Terra” Keramik tätig. Nebenbei startete er aber seine eigene Kollektion und konnte so seine gewonnenen Eindrücke und sein Erlerntes durch seine Töpferkunst kreativ umsetzen.

Seine Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in Luzern, Schaffhausen, Stein am Rhein, Zürich, Bern, Stammheim und im Ausland gezeigt.

Im Mai 1992 eröffnete der Töpfer Marc Zumstein sein eigenes Atelier in Basel (Schweiz). Sein Fokus liegt auf Gebrauchsgegenständen: Vasen, Krüge, Teller, Becher, Teekannen, Schalen, aber auch Leuchten gehören zu seinem Repertoire.

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Danielas Keramikatelier

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